Verfasst von: Dietmar | September 25, 2007

mehr Sprach-Komfort für OpenOffice Writer

In meinem letzten Post habe ich zum Einen beschrieben, wie man unter OpenOffice neue Wörterbücher hinzufügt und zum Anderen versprochen, dazu noch was zu schreiben, wie man das bequemer nutzen kann.

Ich habe beispielsweise Wörterbücher für Deutsch, Englisch, Französisch und Slowenisch installiert. Jetzt ist es schon etwas nervig, jedesmal die Spracheinstellungen ändern zu müssen, wenn ich ein neues Dokument in einer anderen Sprache Verfasse. Aber wozu gibt es Vorlagen? ;-)

dieser Screenshot stammt noch aus dem letzten Beitrag, Französisch ist mittlerweile installiert. Also wähle ich auf die bereits beschriebene Weise (Absätze 2 und 3) Französisch aus und entscheide mich, dass diese Einstellungen nur für das aktuelle Dokument gelten sollen. Nichts weltbewegendes. Das Resultat ist ein leeres Dokument, welches auf französische Rechtschreibung hin überprüft wird. Allerdings speichern wir das jetzt gleich mal ab. Und zwar als Vorlage!

Datei - Speichern unter, dann erstmal einen aussagekräftigen Dateinamen ausdenken und bei Dateityp einstellen, dass es sich um eine Vorlage handeln soll. Das Vorlagenverzeichnis befindet sich in meinem Fall in einem Unterverzeichnis des Verzeichnisses, in dem OpenOffice installiert ist.

C:\Dokumente und Einstellungen\(Benutzername)\Anwendungsdaten\OpenOffice.org2\user\template

Es ist wichtig, die Vorlage in das dafür vorgesehenen Verzeichnis zu speichern. Sonst wird sie nicht gefunden. Unter Linux dürfte im Home-Verzeichnis etwas Ähnliches existieren. Der Sinn der Ganzen Sache ist jetzt der: Wenn ich Datei-Neues Dokument wähle, dann bekomme ich ein Dokument mit deutscher Rechtschreibung (bei mir Standard). Ich wähle jetzt aber Datei - neu - Vorlagen und Dokumente - Vorlagen - meine Vorlagen. Überraschung:

Wir sehen hier den “französischen Text” von vorhin wieder. Ein Doppelklick darauf öffnet ein neues, leeres Dokument. Aber mit französischer Rechtschreibung, ohne dass was dafür eingestellt werden muss.

Auf diese Weise kann man sich Vorlagen in jeder benötigten Sprache anlegen und wählt beim Erstellen eines neuen Textdokuments die entsprechende Sprache über die Vorlagen aus. Die gleiche Vorgehensweise dürfte auch klappen, wenn man einen vorhandenen Briefkopf hat und den jeweils mit den entsprechenden Spracheinstellungen als “fremdsprachliche” Vorlage abspeichert.

openoffice00x.jpg

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