Posted by: Dietmar | Mai 13, 2008

PDF - Formulare mit OpenOffice Writer

Für viele Unternehmen, Vereine und Behörden ist es teilweise sehr sinnvoll, Vordrucke im Internet zur Verfügung zu stellen. Meist handelt es sich dabei um Formulare, die man sich ausdrucken kann und dann unterschrieben irgendwo einreichen muss. Hier ist natürlich sehr von Vorteil, wenn man das Formular vor dem Ausdrucken gleich am Bildschirm ausfüllen kann, damit es schneller geht und sauberer aussieht. Ein sehr professionelles Beispiel ist www.amtsvordrucke.de wo viele Steuerformulare zum bequemen Download bereit liegen (die Finanzverwaltung weigert sich bis heute, solch einen Service zu bieten - ein politisches Armutszeugnis). Wenn man das Ausgefüllte auch abspeichern kann, dann existieren immer noch einige nervige Einschränkungen, aber wenn man solche Formulare selbst erstellen will, dann geht das ganz bequem mit OpenOffice.

Wir öffnen also zunächst ein neues Writer Dokument und fangen an, das Formular so weit zu gestalten, bis die erste Formularkomponente notwendig wird. Anschließend folgende Optionen ankreuzen:
1) Ansicht -> Symbolleisten -> Formularentwurf
2) Ansicht -> Symbolleisten -> Formular Steuerelemente
3) in der Formularentwurf-Leiste folgendes Symbol anklicken:

Nun sollte Writer in etwa so aussehen:

Für ganz einfache Zwecke sollen jetzt erst einmal das Textfeld und das Markierfeld genügen. Die beiden funktionieren wunderbar in PDF-Dateien und damit lässt sich schon sehr Vieles realisieren.

Die beiden Komponenten müssen richtig ins Dokument reingemalt werden. Ein einfacher Klick genügt nicht. So kann man gleich die Größe bestimmen. Dies ist vor Allem bei Textfeldern wichtig, die vielleicht auch handschriftlich ausgefüllt werden könnten.

Hier ein Beispiel, wie ein ganz einfaches Formular aussehen kann:

Die Beschriftung der Markierfelder kann man ändern, indem man auf das Markierfeld doppelklickt und den Wert “Titel” abändert:

Feineinstellungen bezüglich Position und Größe lassen sich bei diesen Elementen durch Rechtsklick auf das Element -> “Position und Größe” treffen.

Das Beispiel-Formular gibt’s hier zum Download:
als OO-Writer Datei
als PDF-Datei

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Posted by: Dietmar | Mai 6, 2008

Offline bloggen mit Firefox

Als ich eben etwas im Netz gestöbert habe, bin ich über eine nette Möglichkeit gestolpert, offline Beiträge für WordPress und andere Blogs zu verfassen. Die Lösung heißt deepest sender und ist eine Erweiterung für Mozilla Firefox. Der Vorteil ist, dass das Programm sehr klein, im Quelltext verfügbar und insofern Platformunabhängig, als dass es überall läuft, wo man eine Firefox-Installation hat.

Die Installation ist selbsterklärend, die Erweiterung kann man sich direkt von der Projekt-Homepage installieren. Während der Installation wird nach einer Datei namens xmlrpc.php gefragt, hierzu fand ich hier Hilfe. Es ist ganz einfach, wenn der blog unter beispiel.wordpress.com zu erreichen ist, dann lautet die URL der Datei beispiel.wordpress.com/xmlrpc.php. Wenn das Progrämmchen erst einmal bei Firefox installiert ist, dann kann man es mit Extras -> Deepest Sender aufrufen. Es gibt auch eine Tastenkombination, die bei mir aber nicht funktioniert hat.

Man kann deepest sender online als alternative Oberfläche für wordpress nutzen, aber auch offline, um zu einem anderen Zeitpunkt seinen Beitrag hochzuladen. Dies halte ich sogar für die interessantere Option, da man so auch schreiben kann, wenn man gerade keine Internetverbindung hat. Die Blogbeiträge lassen sich abspeichern. Allerdings hat es bei mir nach dem Abspeichern und erneuten Laden sämtliche Absätze entfernt und der ganze Text war eine einzige Soße :-( Beim zweiten Versuch waren dann alle Absätze doppelt so weit voneinander entfernt wie geplant, aber beim Posten hat sich das von selbst erledigt.

Deepest Sender screenshot

Wie man oben sehen kann, ist die Oberfläche recht spartanisch, bietet aber trotzdem die meisten Funktionen an, die man so braucht. Nur die Möglichkeit offline Bilder einzubinden und mit hochzuladen habe ich vermisst. Desweiteren müssen Kategorien und Tags im Nachhinein online hinzugefügt werden (im Onlinebetrieb steht zumindest für die Kategorien eine Funktion zur Verfügung). Diesen Beitrag habe ich übrigens mit deepest sender verfasst. Tags, Kategorien und den Screenshot natürlich im Nachhinein hinzugefügt. Alles in allem ist Deepest Sender ein ganz nettes Progrämmchen und angesichts der minimalen Anforderungen, die das Programm stellt kann man für die meisten Zwecke sicher auch mit den oben erwähnten Einschränkungen leben.

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Posted by: Dietmar | April 10, 2008

Wie Delphi, nur irgendwie besser…

Bereits während eines einjährigen Programmierkurses in Delphi habe ich angefangen, nach einer freien Alternative zu Borlands Delphi zu suchen. Es machte mir zwar Spaß in Delphi zu programmieren, aber die Umgebung hatte bereits für einen Programmieranfänger deutliche Nachteile:
- es gab zwar mal eine Version (Kylix) für Linux, die ich aber de facto für unbrauchbar halte
- es gibt mittlerweile zwar kostenlose Versionen zum Download, die aber Einschränkungen haben
- da Schulen auch nicht immer die aktuellste Software haben, ist es ziemlich schwer, zu Hause
überhaupt genau die Umgebung zu haben wie im Unterricht, da Borland keine alten Versionen
anbietet. Gespeicherte Projekte sind auf keinen Fall abwärts- und nur bedingt aufwärts-kompatibel
wenn man diese in eine andere Version der Programmierumgebung laden will
- ich finde die Benutzeroberfläche in den neueren Versionen einfach nur abstoßend
(alles in ein Fenster gequetscht)

Glücklicherweise bin ich auf das Lazarus Projekt gestoßen. Es handelt sich hierbei um einen OpenSource Clone von Delphi, mit ein paar netten Vorteilen:
- es ist komplett kostenlos, da OpenSource
- es läuft auch unter Linux, im Gegensatz zu Delphi/Kylix gibt es keine Unterschiede
in der Syntax (in Kylix hießen beispielsweise die Farben anders als in Delphi…)
- es gibt sogar Crosscompiler, zum Beispiel für Windows mobile, so dass ich damit
auch Programme für PDAs und Mobiltelephone schreiben kann

Die Installation unter Windows ist kein Problem, auf einer Knoppix-Sonder-CD der c’t habe ich auch schon eine Lazarus-Installation gefunden. Auch unter Ubuntu 7.10 hat es seinen Platz in der Software-Auswahl, es ist aber auch für andere Betriebssysteme verfügbar. Außerdem verfolgt es einen Ansatz, der mir sehr sympathisch ist: Java verfolgt den Ansatz “Write once, run everywhere” (einmal schreiben, überall ausführen können), der allerdings auf dem entsprechenden Zielsystem eine Java Virtual Machine in einer entsprechenden Versionsnummer voraussetzt. Lazarus hingegen verfolgt den Ansatz “Write once, compile everywhere” (einmal schreiben, überall kompilieren). Der Nachteil ist, dass für diesen Ansatz für jede Platform neu kompiliert werden muss, dafür spart man aber wieder Ressourcen, weil man nichts weiter benötigt (also keine JVM oder so). Die kompilierten Dateien sind leider sehr groß, dafür ist aber alles statisch mit rein kompiliert, was benötigt wird. Der große Vorteil: Otto Normal-User braucht sich keine Gedanken darüber machen, wenn bei ihm die Bibliothek XY nicht in der aktuellen Version verfügbar ist. Mit Bordmitteln lassen sich allerdings die Dateigrößen der fertigen Programme drastisch reduzieren (die Befehle hier sind unter Windows):

Zielsystem Windows 2000/XP:
strip –strip-all project1.exe
upx project1.exe

Zielsystem Windows mobile:
arm-wince-strip –strip-all project1.exe

Delphi-Projekte lassen sich nicht einfach so übernehmen, aber wer schon einmal ein Delphi-Projekt auf eine andere Delphi-Version migrieren musste, der ist das eh schon gewohnt und hat hier wenigstens hinterher seine Ruhe ;-)

Wer sich den Cross-Compiler installieren möchte, der findet diesen hier. Es gibt mittlerweise sogar Crosscompiler für Gameboy - Wahnsinn. Man nimmt am Besten “everything in one big package” dafür, einen großen Klumpen mit Installer und allem drum und dran. Im Projekt selber muss man dann unter Projekt -> Compilereinstellungen -> Pfade den Wert für LCL-Schnittstelle auf Wince ändern, sowie im selben Menü unter “Quelltext” den Wert für “Ziel-Betriebssystem” auf WinCE stellen. Ansonsten muss man noch beachten, dass man das Programm nicht größer macht, als den Bildschirm auf dem PDA. Kompiliert zwar, aber wenn wichtige Dinge weit außerhalb des Bildschirmbereiches liegen… Außerdem müssen unter WinCE / Windows mobile die Pfadangaben alle absolut sein. Also wenn bei Programmstart automatisch die Datei bla.txt im Verzeichnis gdb geöffnet werden soll, dann sieht das zum Beispiel so aus:
assignFile(datei,’\gdb\bla.txt’);

Nette une kompetente Hilfe auf Deutsch gibt es im deutschen Lazarusforum. Ansonsten lässt sich noch sagen, dass Leute, die mit Delphi ein wenig umgehen können, sich sofort in Lazarus zurechtfinden werden. Die Benutzeroberfläche entspricht den älteren Delphi-Versionen, mit vielen einzelnen Fenstern. Dies finde ich persönlich viel hübscher als den ganzen .net-Quark, den Borland da angefangen hat…

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Posted by: Dietmar | April 2, 2008

Wir malen uns Bäumchen

Zugegeben, die Zielgruppe des heutigen Beitrags ist ziemlich speziell. Es geht um Syntax-Bäume. In Sprachwissenschaften werden diese Bäume dazu verwendet, Struktur und teilweise auch die Bedeutung von Sätzen oder Satzteilen darzustellen. Ich persönlich finde diese Bäume im Prinzip auch geeignet, um Sprachschülern Unterschiede in der Struktur zwischen beispielsweise der Muttersprache und der zu erlernenden Sprache aufzuzeigen. Wenn man die Struktur einer Sprache versteht, dann lernt man diese auch leichter.

Wenn man diese mit Computer erstellen möchte, dann ist dies nicht immer ganz einfach, und die zur Verfügung stehenden Programme sind leider nicht sehr zahlreich. Deswegen möchte ich hier einige Möglichkeiten kurz vorstellen:

OpenOffice
Unter OpenOffice ist es im Prinzip möglich, solche Bäumchen zu erstellen, aber es ist mit sehr hohem Arbeitsaufwand verbunden. Unter Writer kann man zum Beispiel wie folgt vorgehen: sämtliche Beschriftungen erzeugt man mit “Einfügen -> Rahmen”, denn so kann man alles sehr frei im Dokument platzieren. Die Linien bekommt man über “Ansicht -> Symbolleisten -> Zeichnen”, in dieser Werkzeugleiste ist Alles weiter benötigte enthalten. Wenn man zwei oder mehrere Objekte hat und diese “zusammenkleben” möchte, klickt man auf das erste, hält die Umschalttaste gedrückt und klickt auf das nächste Objekt. Nun wählt man “Format -> Gruppieren -> Gruppieren”, von jetzt an verhalten sich die gruppierten Objekte praktisch wie ein Objekt. Dies erleichtert das Verschieben komplexerer Strukturen. Allerdings ist es immernoch sehr mühsam, seine Bäumchen auf diese Weise zu erstellen. Der Vorteil ist die problemlose Integration in das Dokument. Ich habe mir nicht viel Mühe gegeben, aber trotzdem kann man sagen, dass es sich nicht um die hübscheste Lösung handelt:

Syntaxbaum mit OpenOffice Writer
Syntaxbaum, der mit OpenOffice Writer erstellt wurde

Java-Applet
Es gibt hier ein Java-Applet, mit dem man auch solche Bäume erstellen kann. Das Resultat ist auch als Bitmap exportierbar, was die Resultate mit akzeptablem Aufwand weiterverwertbar machen dürfte. Sämtliche verwendbaren Worte müssen einer vordefinierten (editierbaren und selbst erstellbaren) Grammatik entnommen werden. Um mal eben kurz was zu Zeichnen, ist diese Lösung nur eingeschränkt geeignet, da man nicht immer den ganzen Wortschatz bereits definiert haben dürfte. Der Vorteil ist, dass (zumindest auf Englisch) auch ein Übungsprogramm dabei ist und man auch das Erstellen solcher Bäume üben kann. Ich selbst konnte mich auf den ersten Blick nicht mit diesem Programm anfreunden, was aber auch an meinem persönlichen Geschmack liegen könnte.

LaTeX
Wer die Layout-Software LaTeX bereits kennen gelernt hat, weiß welch ein komplexes, aber mächtiges Werkzeug diese Software ist. Der entscheidende Nachteil vorweg: Wer noch kein LaTeX kann, muss sich entweder nach einer anderen Lösung umschauen oder erst LaTeX lernen. Letzteres ist machbar und auch für viele Dinge hinterher nützlich, aber für die, die sich diese Arbeit eigentlich nicht machen wollten ein unverhältnismäßig hoher Aufwand für ein paar kleine Bäumchen. Für diejenigen die sich mit LaTeX auskennen , kann ich das Paket qtree empfehlen. Das Paket ist pingelig wegen Leerzeichen in der Syntax, aber ansonsten recht einfach zu handhaben. Man kann meines Wissens auch Pfeile und Zeugs einfügen und die wildesten Dinge damit machen.
Wenn ich keinen Fehler gemacht habe, dann lässt sich der gleiche Baum wie im OpenOffice Beispiel so erzeugen:
\Tree [.VP [.DP [.D die ] [.NP [.N Schule ] ] ] [.V verlassen ] ]

Syntaxbaum mit LaTeX und qtree
Syntaxbaum mit LaTeX und dem Paket qtree

PHP syntax tree
Eine Lösung, die mich aufgrund ihrer Einfachheit in der Bedienung sehr angenehm überrascht hat war PHP syntax tree. Ich habe mich jetzt nicht in das Programm eingearbeitet, aber zumindest für einfache Bäume ist dies eine super Sache. Man gibt einfach die Baumstruktur auf einer Internetseite ein und drückt auf einen Knopf. Das Resultat ist ein hübscher Baum, den man sich als .png-Graphik herunterladen kann. Einfacher geht es nun wirklich nicht. Keine Installation, garnichts. Nettes Sahnehäubchen: es wird angezeigt, wieviele Klammern geöffnet und wieviele geschlossen sind. Dadurch kann man gleich sehen, ob mit den Klammern noch was im Argen liegt, denn solche Syntax lädt ja gerade dazu ein, mehr Klammern zu öffnen, als man hinterher wieder schließt. Bezüglich Leerzeichen zwischen Klammern ist dieses Programm unempfindlicher als das oben erwähnte qtree.
die Syntax:
[VP [DP [D die][NP [N Schule]]][V verlassen]]

Syntaxbaum mit PHP syntax tree
der Syntaxbaum genau so, wie ich ihn von PHP syntax tree bekommen habe. Die Datei ist gänzlich unverändert.

Weitere Ressourcen
Eine interessante Auswahl an Links ist in der englischen Wikipedia zu finden (am Ende des Artikels). PHP syntax tree habe ich dort eben erst gefunden, qtree ist auch erwähnt, aber ich kannte es vorher schon und dann sind noch weitere Programme dort verlinkt, die auf den ersten Blick sehr interessant wirken.

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Posted by: Dietmar | März 25, 2008

Tschüss Nero! Folge 1

Vor ein paar Jahren wollte ich mir mal was Gutes tun und habe für 60 oder 70 Euro die Vollversion von Nero 6 (reloaded?) gekauft. Ich hatte Nero bisher als schlichtes aber gut funktionierendes Werkzeug kennen gelernt. Als ich nun meinen Kauf zu Hause installiert habe, war die Enttäuschung groß:
70 Euro gezahlt, und ich kann nicht mal MP3s rippen
70 Euro gezahlt, und ich kann nicht mal mehr ISO-Images erzeugen
(nur noch Nero-Images, ISOs lassen sich aber brennen)
70 Euro gezahlt, und jetzt habe ich einen Haufen Schnickschnack installiert,
den ich nicht haben wollte und der eh nicht recht funktioniert
(außer dem eigentlichen Kernprodukt BurningROM)

Moment mal. Leute, die sich die 5er Version für Lau zusammen mit einem Key-Generator aus einer Tauschbörse holen, bekommen einen besseren Funktionsumfang als ich für 70€? (hab ich gehört…) Soooo nicht! Mir wurde zwar erzählt, dass der Hersteller diese Politik wieder aufgegeben hat, aber ich will seine Produkte schon nicht mehr haben. Wenn ich mal was unter dem Betriebssystem eines Amokläufers ;-) brennen möchte, dann gibt es auch Alternativen, die legalerweise für lau das machen, was man von ihnen erwartet. Eine davon ist der InfraRecorder, der unter der GPL steht. Auf der Homepage des Projekts gibt es mehrere Varianten des Programmes. Welche zum Installieren und auch eine portable Version, die auf dem Rechner auf dem man sie benutzt keinen digitalen Unrat hinterlässt. Wenn man das Programmverzeichnis löscht, ist das Programm ganz weg. Sehr schön. Das Programm läuft ab Windows 95 und benötigt so etwa 10 MB auf der Festplatte.

Ich hab mir eben mal Version 0.44.1 als portable Ausgabe heruntergeladen (habe aber auch schon unter älteren Versionen problemlos CDs gebrannt). Der Brenner in meinem Laptop wird problemlos erkannt und ich kann sogar Informationen anzeigen lassen, was das Gerät alles kann. InfraRecorder kann brennen (auch von ISO-Dateien):
- Daten-CDs und -DVDs
- Audio-CDs (auch mit MP3 und OGG als Quelle)
- Mixed Mode CDs
- DVD-Video

Es kann wohl auch ISOs erzeugen und es kann Audio CDs rippen. So wie es in der portablen Version daher kommt, klappt bei mir unter Win2000 aber nur Wave, ogg und WMA als Ausgabeformat. Es gibt hier aber auch ein Plugin, welches MP3 als Ausgabeformat ermöglicht.

Unter “options -> configuration -> languages” lässt sich auch Deutsch (oder Bosnisch, Chinesisch, Ungarisch….) als Sprache auswählen.

Die Oberfläche ist einfach und selbsterklärend. Wer schonmal mit Nero Burning Rom eine CD gebrannt hat, dürfte sofort mit dem Programm klarkommen. Falls nicht, gibt es im Programmverzeichnis einen Unterordner namens languages, in dem befindet sich eine Datei german.chm, dort sind noch weitere Informationen enthalten.

Screenshots und ein Video gibt es hier.

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Posted by: Dietmar | März 24, 2008

Anspruchsvolleres Spiel mit Java

Mit größeren Spielen sah es unter Linux lange Zeit nicht so toll aus. Es gab ein paar mehr oder weniger offizielle Hacks und Umbauten, um so Sachen wie “Return to Castle Wolfenstein” zum Laufen zu kriegen, dann gab es eine Zeit lang auch eine Firma, die Spiele auf Linux portiert hat (www.lokigames.com) und deren Nachfolgefirma (www.linuxgamespublishing.com). Als ich mich damals etwas damit beschäftigt habe, gab es noch keine Spiele, die mich so richtig interessiert hätten. Und im Moment bekomme ich auch kaum was mit, dass solche Spiele viel beworben werden, was auch aufgrund der geringeren Nachfrage schwer finanzierbar sein sein dürfte.

Vor einigen Monaten habe ich nun etwas Neues gefunden, nämlich FreeCol, die Java-Umsetzung meines ehemaligen MSDOS-Lieblingsspiels Colonization. Das Schöne an der Sache ist, dass dieses Spiel OpenSource ist und dass es platformunabhängig ist. Schön, wenn man die Wahl hat, unter welchem Betriebssystem man seine Lieblingssoftware nutzt :-)

Für die, die Colonization noch nie gehört haben, hier eine Zusammenfassung:
Man ist Seefahrer bei einer der Kolonialmächte Frankreich, Holland, England oder Spanien. Mit einem Schiff und ein paar Einheiten ausgestattet macht man sich auf die Reise, um Amerika zu erkunden. Seine Unternehmungen finanziert man dadurch, dass man mit dem Heimatland Handel treibt, aber auch mit den Ureinwohnern und später mit den anderen Kolonialmächten kann gehandelt werden. Um Konflikte mit den anderen Kolonialmächten und den Ureinwohnern “lösen” zu können, muss man nicht zuletzt auch seine Siedlungen gut verteidigen. Da man sich auch irgendwann unabhängig erklären will, muss man sogar in der Lage sein, die Kolonial-Truppen des Heimatlandes zu besiegen. Das Spielkonzept ist Runden-basiert und eine hübsche Mischung aus Taktik und Wirtschaftssimulation. Die hier besprochene Umsetzung ist zwar noch nicht ganz perfekt, wird aber laufend verbessert. Vor Allem die deutschen Übersetzungen sind in letzter Zeit besser geworden. Es lohnt sich also, immer wieder mal nach neuen Releases zu schauen…

Hier noch ein paar Screenshots, die ich alle auf der Projekt-Seite “ausgeborgt” habe :-)

FreeCol Screenshot 1 FreeCol Screenshot 2 FreeCol Screenshot 3

Posted by: Dietmar | Dezember 27, 2007

einfache Serienbriefe mit OpenOffice Writer und Calc

Nachdem ich es schon länger mal vorhatte: heute endlich mal eine Anleitung, wie man relativ einfach mit OpenOffice Serienbriefe erstellen kann.

Zunächst geben wir unsere Adressen in eine Calc-Tabelle ein. Ich empfehle, die Spalten zu beschriften (hierfür die Zellen A1, B1, usw. verwenden). Anschließend in Zelle A2 gehen und Fenster -> fixieren anklicken. Dies erhöht bei einem größeren Datenbestand die Übersicht.

Beispieladressen in OOo Calc

Diese Datei nun abspeichern und ein neues Writer-Dokument öffnen. Ggf. gleich eine Vorlage mit Briefkopf verwenden. Nun auf Extras -> Serienbrief-Assistent klicken. Aktuelles Dokument verwenden -> weiter -> Brief -> weiter -> Adressenliste auswählen -> hinzufügen. Nun die vorhin erstellte Calc-Datei auswählen. Diese erscheint nun in einer Liste, jetzt sicherstellen, dass die richtige Datei markiert ist und auf ok klicken.

serienbrief.jpg

Dann unter 2. prüfen, ob die Adresse den Vorstellungen entspricht. Wir haben keine Anrede in unserer Beispieldatei, also auf Mehr klicken. Von den ganzen Vorlagen, die jetzt angeboten werden passt keine so recht, also eine die fast passt auswählen und auf bearbeiten klicken. Nicht benötigte Felder können nun gelöscht und neue hinzugefügt werden.

sbrief.jpg

So sieht das für unsere Zwecke passend aus. Nun unter 3. Felder zuordnen anklicken und bei den benötigten Feldern den entsprechenden Spaltennamen aus der Calc-Datei angeben.

Wenn dies gemacht ist, dann kann man noch unter 4. zu jedem Datensatz eine Vorschau bekommen. Anschließend auf weiter klicken.

sbrief2.jpg

Eine Anrede darf in dem Brief natürlich auch nicht fehlen. Eine Personalisierte Anrede ist hier etwas sehr hübsches. Da wir eine Spalte mit dem Geschlecht der angeschriebenen Personen haben, kann OpenOffice automatisch “Sehr geehrter Herr” oder “Sehr geehrte Frau” auswählen. Wenn die Spalte mit dem Geschlecht nicht ausgefüllt ist, dann wird automatisch etwas neutrales wie zum Beispiel “Sehr geehrte Damen und Herren” genommen. Man muss nur noch ein wenig was einstellen, das Wichtigste habe ich rot angekreuzt. Anschließend auf weiter klicken.

Im Folgenden Dialog kann man noch die Position der Anrede und des Adressfeldes anpassen. Anschließend auf weiter klicken.

Jetzt können noch allgemeine Änderungen am Dokument vorgenommen werden, die dann für alle erstellten Briefe gelten. Mehr dazu vielleicht ein andermal. Auf weiter klicken. Nun ist OpenOffice je nach Menge der Empfänger eine Weile beschäftigt. Am Besten so lange nichts anderes am Computer machen, da ich es schon oft erlebt habe, dass OpenOffice wieder in den Vordergrund springt sobald es fertig ist. Wenn man aber gerade dabei ist, in einem anderen Fenster schnell eine eMail oder so zu tippen, dann kann es leicht passieren, dass man OpenOffice ungewollt irgendwelche Befehle über Tastaturkürzel erteilt.

Auch mit den personalisierten Dokumenten werden wir uns heute nicht beschäftigen. Auf weiter klicken. Nun sind wir eigentlich auch schon fertig. Ob man jetzt drucken will oder speichern, alles kein Problem. Ausgangsdokument speichern heißt hier praktisch die Vorlage für den Serienbrief speichern. Als eMail versenden oder Drucken sprechen wohl für sich. Erwähnenswert ist noch die Option Serienbriefdokument speichern. Hier kann man den fertigen Serienbrief so wie er gedruckt würde abspeichern. Als einzelne Dokumente speichern heißt hier, dass für jeden Empfänger eine Datei angelegt wird. Bei 500 Empfängern wären das dann 500 Dateien. Dessen sollte man sich bewusst sein. Als ein Dokument speichern bedeutet, dass ein Dokument erstellt wird, in dem alle Briefe schön hintereinander kommen. Das kann sehr lang werden, ist aber eine Datei.

Das wäre erstmal alles. Viel Spaß damit. Wenn ihr noch fragen habt, einfach einen kommentar schreiben :-)

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Posted by: Dietmar | September 25, 2007

mehr Sprach-Komfort für OpenOffice Writer

In meinem letzten Post habe ich zum Einen beschrieben, wie man unter OpenOffice neue Wörterbücher hinzufügt und zum Anderen versprochen, dazu noch was zu schreiben, wie man das bequemer nutzen kann.

Ich habe beispielsweise Wörterbücher für Deutsch, Englisch, Französisch und Slowenisch installiert. Jetzt ist es schon etwas nervig, jedesmal die Spracheinstellungen ändern zu müssen, wenn ich ein neues Dokument in einer anderen Sprache Verfasse. Aber wozu gibt es Vorlagen? ;-)

dieser Screenshot stammt noch aus dem letzten Beitrag, Französisch ist mittlerweile installiert. Also wähle ich auf die bereits beschriebene Weise (Absätze 2 und 3) Französisch aus und entscheide mich, dass diese Einstellungen nur für das aktuelle Dokument gelten sollen. Nichts weltbewegendes. Das Resultat ist ein leeres Dokument, welches auf französische Rechtschreibung hin überprüft wird. Allerdings speichern wir das jetzt gleich mal ab. Und zwar als Vorlage!

Datei - Speichern unter, dann erstmal einen aussagekräftigen Dateinamen ausdenken und bei Dateityp einstellen, dass es sich um eine Vorlage handeln soll. Das Vorlagenverzeichnis befindet sich in meinem Fall in einem Unterverzeichnis des Verzeichnisses, in dem OpenOffice installiert ist.

C:\Dokumente und Einstellungen\(Benutzername)\Anwendungsdaten\OpenOffice.org2\user\template

Es ist wichtig, die Vorlage in das dafür vorgesehenen Verzeichnis zu speichern. Sonst wird sie nicht gefunden. Unter Linux dürfte im Home-Verzeichnis etwas Ähnliches existieren. Der Sinn der Ganzen Sache ist jetzt der: Wenn ich Datei-Neues Dokument wähle, dann bekomme ich ein Dokument mit deutscher Rechtschreibung (bei mir Standard). Ich wähle jetzt aber Datei - neu - Vorlagen und Dokumente - Vorlagen - meine Vorlagen. Überraschung:

Wir sehen hier den “französischen Text” von vorhin wieder. Ein Doppelklick darauf öffnet ein neues, leeres Dokument. Aber mit französischer Rechtschreibung, ohne dass was dafür eingestellt werden muss.

Auf diese Weise kann man sich Vorlagen in jeder benötigten Sprache anlegen und wählt beim Erstellen eines neuen Textdokuments die entsprechende Sprache über die Vorlagen aus. Die gleiche Vorgehensweise dürfte auch klappen, wenn man einen vorhandenen Briefkopf hat und den jeweils mit den entsprechenden Spracheinstellungen als “fremdsprachliche” Vorlage abspeichert.

openoffice00x.jpg

Posted by: Dietmar | September 4, 2007

Wörterbücher unter OpenOffice hinzufügen

Ab und zu möchte man vielleicht mal ein Dokument in einer anderen Sprache als Deutsch verfasssen. Für solche Zwecke wäre es sehr praktisch, eine Rechtschreibprüfung für diese Sprache zu haben. Mit OpenOffice ist das kein Problem, mit dem Produkt von Winzigweich schon eher. Vor allem wenn man bedenkt, dass bei dem besagten Anbieter das Office-Paket ca. 150 Euro kostet (nur Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentationssoftware), das Paket mit weiteren Rechtschreibprüfungen kostet meines Wissens nochmal so um die 150€, wenn man es überhaupt irgendwo herkriegt. Bei OpenOffice gibt’s das alles (und noch viel mehr) für ca. 300€ weniger. Daher lohnt es, sich solche Funktionen anzuschauen.

Mal angenommen, ich möchte mit meinem deutschen OpenOffice ein Schreiben auf Französisch verfassen. Zuerst muss ich OpenOffice mitteilen, dass das aktuelle Schreiben in französischer Sprache sein soll. Die entsprechenden Einstellungen finden sich unter Extras -> Optionen -> Spracheinstellungen -> Sprachen. Wenn man hier etwas ändert, dann sollte man unte Umständen “nur für das aktuelle Dokument” ankreuzen, denn sonst sind ab sofort alle neuen Dokumente als in der anderen Sprache verfasst gekennzeichnet.
Spracheinstellungen

Die Sprachen für die ein Rechtschreib-Wörterbuch installiert ist, sind mit einem kleinen Häkchen gekennzeichnet, so wie hier Deutsch für Deutschland, Österreich und Schweiz. Liechtensteinisches und Luxemburgisches Deutsch haben hier kein Rechtschreib-Wörterbuch.

Spracheinstellungen

Französisch wie man sieht leider auch nicht. Also muss ein Wörterbuch her. Die verfügbaren Rechtschreib-Pakete sind hier aufgelistet und können bei Bedarf gleich heruntergeladen werden. In vielen Fällen nimmt einem der Assistent DicOOo die Arbeit aber ab. Man startet das Programm innerhalb OpenOffice mit Datei -> Assistenten -> Weitere Wörterbücher installieren… . Es folgt dann ein Dialog, der bei bestehender Internetverbindung auf Wunsch gleich eine Liste der verfügbaren Pakete herunterlädt und dann die, die man haben möchte aus dem Internet installiert. Sollte man die Dateien aber alle schon auf CD haben oder aus irgendeinem Grund mit DicOOo nicht aus dem Internet herunterladen können (wenn z.B. eine Firewall das verhindert, oder die Verbindung einfach nervtötend langsam ist), kann man heruntergeladene Pakete mit der “Offline Installation” nachrüsten.

DicOOo im Einsatz

Offline Sprachpaket Installation” ankreuzen und mit Durchsuchen die heruntergeladene Zip-Datei auswählen. Anschließend auf Weiter klicken. Jetzt erscheint eine Liste der im Sprachpaket enthaltenen Sprachen. Man wählt das Gewünschte aus und fährt fort. Selbiges gilt für Silbentrennung und Thesaurus. Ich wähle in dem Beispiel lediglich Français (France).

Sprachauswahl Französisch

Am Ende der Installation wird man aufgefordert, OpenOffice komplett zu beenden. Also auchRechtsklick auf den Schnellstarter und Schnellstarter beenden, sofern man ein Betriebssystem aus Redmond nutzt.

OpenOffice Schnellstarter

Beim nächsten Start von Open Office stehen dann die installierten Wörterbücher zur Verfügung. In Kürze veröffentliche ich dann noch einen Tipp, wie man sich die Arbeit erleichtern kann, wenn man häufig Texte in verschiedenen Sprachen schreiben möchte.

Posted by: Dietmar | September 3, 2007

Ubuntu Version 0,75l

jetzt auch für Leute, die nichts mit Linux zu tun haben wollen…

(wine ist hier überhaupt kein Problem…)

Ubuntu-wine

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